August 03, 2017

Hurra! bald sagt wer Mama zu dir!

1. Krankenhaus, Sanatorium, zu Hause, in der Badewanne, am Gebärstuhl sitzend, im Auto, Flugzeug oder doch lieber an der frischen Luft, ganz romantisch und „back to the roots“ ?

Mit Partner oder doch lieber ohne? (Weil ganz ehrlich will man das wirklich? Vielleicht vergisst der Mann unserer Träume diesen Anblick nie…traumloses Trauma sozusagen). Mit der Mama, der Stiefmama, Schwester oder vielleicht sogar dem Bruder? Der besten Freundin, Trauzeugin oder doch des Nachbars Cousine zweiten Grades?

Wohin zur Geburt und vor allem mit Wem?

Es empfiehlt sich, sich schon während der Schwangerschaft über die verschiedenen Möglichkeiten zu informieren, wohin du zur Geburt gehen möchtest. In manchen Häusern kann man seine eigene Hebamme mitnehmen, was sehr positiv ist, da du im vorhinein zur Hebamme ein gutes Vertrauensverhältnis aufbauen kannst. Woanders ist das nicht möglich, und es gibt vielleicht sogar einen Dienstwechsel. In jedem Fall ist es empfehlenswert, sich einen guten Begleiter für die Geburt auszuwählen. Oft ist das der Partner und Vater des Kindes, er muss es aber nicht sein, auch deine Mama, Schwester oder beste Freundin kann eine wunderbare Geburtsbegleiterin sein.

Sobald du dich für einen Geburtsort entschieden hast, ist es auch sehr hilfreich dich mit dem Ort bekannt zu machen. Die meisten Häuser bieten dazu gratis Informationsveranstaltungen an. Geht hin und schaut euch zum Beispiel schon vorab den Kreissaal an. Wie ist die Ausstattung? Gibt es eine Badewanne? Was möchte ich eventuell zur Geburt mitnehmen? Schöne Musik die ich gerne mag, Enstspannungs-CDs, eine Willkommenskerze oder einen guten Duft?

Gestalte dir deine Geburt, wie du es gerne möchtest!


2. Hier zwickts, da zwackts. Die Schuhe kannst du dir nicht mehr alleine zubinden und deine Zehen hast du zuletzt vor 3 Monaten im Stehen gesehen...

Dein Körper und Du!

In der Schwangerschaft verändert sich ja so einiges an deinem Körper. Es ist nicht allein der Bauch der wächst. Alles wird irgendwie „größer“ und „weicher“. Sagen wir doch einfach ganz liebevoll: dein Körper bildet eine kuschelige Hülle, in der dein Baby sicher und geborgen wachsen kann.

Bei der Geburt ist es besonders wichtig, schnell zwischen Anspannung und Entspannung wechseln zu können um sich in den Phasen zwischen den Wehen optimal entspannen zu können. Das kann man auch schon während der Schwangerschaft trainieren.

Zur Übung: Machs dir irgendwo gemütlich wo du ungestört ca. 20 Minuten entspannen kannst. Leg dich auf den Rücken oder such dir eine bequeme Sitzposition, vielleicht auf einem Meditationskissen. Atme tief und ruhig und zähle im Geist beim einatmen bis 3 und beim ausatmen bis 5. Es ist wichtig den Unterkiefer zu entspannen, da wenn dieser locker ist, entspannt sich auch der Beckenboden.

Mit deiner Atmung kannst du Entspannung in deine Muskulatur bringen, dieses Wissen kannst du später bei der Geburt deines Babies einsetzen. Je besser du deinen Körper kennst, umso feinfühliger kannst du während der Geburt die Signale deines Körpers wahrnehmen und auf sie hören.

3. Essiggurken mit Nutella, 2 Packungen Chips und eine Familienpackung Cookie-Eis, aber bitte nur das von Ben&Jerry ́s.

Was braucht mein Baby wirklich an Nährstoffen?

Wir kennen das doch alle, wir wissen so ziemlich gut und genau Bescheid, was gesund ist und was nicht und dennoch packt uns der Heisshunger und die Lust auf eine grosse Portion Heiße Liebe oder die XL Packung gesalzener Erdnüsse. Diese Attacken kennen wir schon vom „nichtschwangeren“ Gemütszustand.

Grundsätzlich gilt in der Schwangerschaft das gleiche, wie wenn du nicht schwanger bist. Am besten frisch, abwechslungsreich, bunt, viel Obst und Gemüse, gute gesättigte Fette wie kaltgepresstes Olivenöl, Leinöl (Omega3 und &) Avocados und Nüsse, Vollkorngetreide, Zucker und kurzkettige Kohlehydrate (Weissmehl) in Maßen.

So weit so bekannt.

Wichtig zu wissen ist, dass eine Schwangerschaft leider kein Freibrief für die maßlose Völlerei ist, denn dein Körper braucht nicht so viel mehr.

„Du isst ja nun schließlich für zwei“- Sätze stammen da leider aus Oma ́s Zeiten.

Dein Körper hat lediglich einen täglichen Mehrbedarf von etwa 250 Kalorien, was in etwa einem Butterbrot und einem 200g Becher Naturjoghurt entspricht.

Mein Tipp, einen vitaminreichen Smoothie zusätzlich in der Früh:

Green Peach Power

1 grosse Hand Spinat
1 Hand voll Wildkräutern alternativ Petersilie
2 grosse Pfirsiche entsteint mit Schale
1 Banane
Saft von einer Bio Orange (bisschen Schale)
1/3 einer Salatgurke mit Schale
300 ml Wasser plus eine Hand voll Eiswürfel (für einen angenehm Kühlen Smoothie im Sommer)

ergibt ca 800ml Smoothie

Auch eine vegan/vegetarische Schwangerschaft ist in der heutigen Zeit, mit einer guten Beratung, sehr gut möglich.

4. Nix mit 9 Monaten faul sein, Beine hoch und nichts tun, raus mit dir an die frische Luft und eine sportliche Kugel schieben:-)

Es lebe der Sport, er macht gesund und macht dich hoart...

Man hat herausgefunden, dass wenn sich die Mama in der Schwangerschaft bewegt, das Baby besser mit Sauerstoff versorgt wird. Im Prinzip sind die meisten Bewegungen gut, aber man sollte die Unfallgefahr im Auge behalten.

Zum Beispiel ist Reiten prinzipiell gut, ein Sturz vom Pferd kann aber zum Problem werden. Auch Sportarten wo man viel hüpft und springt, wie zum Beispiel Trampolinspringen oder Aerobik, sollten durch andere Sportarten ersetzt werden, da sie den Beckenboden zu sehr belasten.
Yoga bietet Kraft, Dehnung, Entspannung und Atmung und ist somit die ideale Wahl als Vorbereitung für die Geburt, aber auch Sportarten wie Radfahren, Schwimmen oder Tanzen sind wunderbar.

5. Wie war das noch mal bei meiner Freundin's bester Freundin's Baby, dass ich vor 3 Jahren mal auf dem Arm gehalten habe?

Streng deine grauen Hirnzellen wieder mal ein bisschen an und bring dein Babywissen auf den neuesten Stand.

Wenn es dein erstes Baby ist werden sich vermutlich die Fachbücher auf deinem Nachtkästchen stapeln, du durchforstest Babyforen im Internet und saugst begierig alles auf, was es an Information über Babies, Schwangerschaft und Geburt so gibt.

Und es gibt viel, massig Information im World Wide Web.
Es ist gut sich zu informieren übers Stillen. Wie lege ich beim Stillen richtig an? Wie kann ich meine Brust optimal aufs Stillen vorbereiten? Welche Stillpositionen gibt es? Wichtig ist auch die Bedürnisse eines Babies zu kennen, was sich alles bei dir und in der Partnerschaft verändert und vieles mehr.

Meine absolute Buchempfehlung zum Thema Baby und deren Entwicklung: „Mein Baby entdeckt sich und die Welt“ von Monika Aly




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Größeninfos

 

Bei der Entwicklung des Mama-Outfits berücksichtigen wir die natürlichen Veränderungen des Körpers während der Schwangerschaft. Um die für dich passende Größe zu finden, orientierst du dich einfach an deiner Konfektionsgröße vor der Schwangerschaft.

Auf der Größentabelle findest du den Richtwert für dein Mama-Outfit.

 

Wolke Neun Größe Konfektionsgröße
S - Sweet 34 - 36 EU
2 - 6 USA
8 -10 UK
M - Marvelous 38 - 40 EU
10 - 12 USA
10 - 14 UK
L - Luxury 42 - 44 EU
14 - 16 USA
14 - 18 UK